Energieausweis: Wie viel schluckt Ihr Haus?
Für viele Wohngebäude in Deutschland ist der Energieausweis seit 1. Juli 2008 Pflicht.
Seit diesem Datum braucht jedes vor 1965 gebaute Wohnhaus einen Energiepass,
ab 1. Januar 2009 dann auch jüngere Wohnhäuser. Eigentümer und Vermieter
müssen ihn dann potenziellen Mietern und Käufern vorlegen. Mit dieser
Entscheidung möchte die Europäische Union den Energiebedarf von Gebäuden
transparent machen. Käufer und Mieter können so besser abschätzen, welche
Heizkosten auf sie zukommen.
Generell gilt aber: Der Energieausweis dient nur der
Information. Weicht der Energieverbrauch der Immobilie vom Energiepass ab,
kann damit keine Mietminderung begründet oder der Kaufpreis angefochten werden.
Jedoch haben Immobilien mit guten und sehr guten Energiebilanzen bessere
Vermarktungschancen.
Durch energiesparende Modernisierungs- und Sanierungsmaßnahmen
kann man den Energiebedarf deutlich senken und damit die Wohnung oder das Haus
attraktiver machen. Denn damit ließen sich bis zu 70 Prozent der Energiekosten
einsparen. Diese hängen aber von der Größe des Hauses und dem Umfang der Maßnahmen
ab. Für den Einbau einer Heizungsanlage mit Brennwerttechnik, Wärmedämmung von Dach,
Kellerdecke und Außenwänden sowie Erneuerung der Fenster muss man mit Kosten in Höhe
von mindestens 35.000 in Summe rechnen.
Wer nicht gleich das ganze Haus sanieren
möchte, spart zunächst am meisten durch eine Modernisierung der Heizung und
Warmwasserbereitung. Die Kosten hierfür liegen bei etwa 10.000 Euro.
Neben einer Fülle
von Finanzierungsmöglichkeiten gibt es vielfältige staatliche Fördermittel, die bei
Modernisierungsmaßnahmen mit eingebracht werden können. Beispielsweise bietet
die KfW-Förderbank spezielle Gebäudesanierungsprogramme oder Investitionskredite an.
Wir beraten Sie gerne und helfen Ihnen, die für Sie optimale Finanzierung für ihre
Neubau- oder Modernisierungsmaßnahme zu finden.
Vereinbaren Sie einen Termin mit unseren kompetenten Beratern unter Tel: 08041/7931-155
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